Ausbildung für Hund und Halter

 
 
 

Wir stellen uns vor

Jeannette Ackermann
Sepp Polacek
Jeannette Ackermann
Sepp Polacek
Pedamunt-Bus mit Finouche

Unsere kynologische Ausbildung:

  • Grundausbildung bei und mit Urs Ochsenbein - Autor zahlreicher Hundebücher (Konzept / Methode "Weg vom Befehl, hin zur Verständigung")
  • Permanente Weiterbildung bei Urs Ochsenbein zum Ausbildungsleiter
  • Spezialkurse bei Edoardo Cavazzi (Arbeiten im schwierigen Gelände)
  • Ausbildungsleiter bei Gruppenleiterkursen (Grund- und Aufbaukurs für angehende Methodenvermittler; Ochsenbeinkurse)
  • Leiter für Plausch- und Erziehungswochen
  • Ausbildung zur Spielgruppenleiterin (Kynologos AG; Originalkonzept Dina Berlowitz & Heinz Weidt)
  • LEB/T (Lebens-Energie-Beratung für Tiere (sensitive-radionische Tiertherapie nach Rosina Sonnenschmidt)

Kontaktinfos:

Jeannette Ackermann + Sepp Polacek
Ausbildung für Hund und Halter
Casa Tesabella, Lionza
CH-6658 Borgnone
Tel.. +41 91 798 11 06
Mobile +41 78 627 38 36
e-mail: jfp.ackermann@bluewin.ch

 

 

Unser Konzept:

Wir arbeiten nach dem Konzept von Urs Ochsenbein, nach dem Motto:

"Weg vom Befehl...
...hin zur Verständigung"

Bedenkt man die dargestellte Andersartigkeit des Hundes zum Menschen, wird man nicht darum herum kommen, sich auf diese Verschiedenheit einzustellen, sofern man eine echte Verständigung mit ihm anstrebt. Das beginnt damit, daß wir im Hund kein Wesen sehen, das dümmer ist als wir, sondern einen andersartigen Partner, der uns in mancher Beziehung weit überlegen ist.

Der zweite Schritt zur Verständigung ist die Erkenntnis, daß der Hund nicht in der Lage ist, sich auf unsere hauptsächliche Ausdrucksweise, nämlich die (verbale) Sprache, einzustellen. Daraus folgt, daß wir unser Verhalten der Auffassungsgabe des Hundes anzupassen haben. Das ist nicht einfach und selbst der erfahrenste Hundekenner wird in diesem Punkt immer wieder rückfällig, indem er sich dem Hund auf eine Weise verständlich zu machen sucht, die ihn überfordert.

Andererseits ist der Hund so erpicht darauf, zur Verständigung mit uns beizutragen, daß er mit großem Beharrungsvermögen darauf wartet, am Ende doch Signale von uns zu erhalten, die ihm auf seine Art verständlich sind. Dabei ist ihm eine Lernweise behilflich, die man Versuch und Irrtum nennt. Das heißt, er versucht etwas zu erreichen, indem er handelt, und erweist sich dies als Irrtum, macht er gleich den nächsten, abgeänderten Versuch. Das geht so weiter, bis er zu jener Handlung gelangt, die wir ihm mit einem Lob als erwünscht bestätigen können. Je mehr wir aber von der Andersartigkeit des Hundes wissen, und je besser wir uns seinem Auffassungsvermögen anzupassen gelernt haben, desto kürzer wird der Weg zur Verständigung mit ihm.

Verfügen wir bei diesem Vorgehen über genügend Erfahrung, lernt der Hund oft überraschend schnell und nachhaltig. Ein gegenteiliges Beispiel dafür sind jene Sporthundeführer, die Befehle brüllend stundenland dem Hund etwas beizubringen versuchen.

Es ist manchmal geradezu als ein Wunder zu bezeichnen, daß derart strapazierte Hunde am Ende doch noch herausfinden, was ihr zweibeiniger Despot eigentlich von ihnen will.

Grundsätzlich kann man sich darauf verlassen, daß der Hund uns gern gehorcht, wenn wir ihm die Chance geben, auf seine Weise zu verstehen, was wir von ihm wünschen.

Erziehung und Ausbildung des Hundes sollten deshalb nicht mit dem Eindrillen von Befehlen erfolgen, die der Hund sozusagen auswendig lernen soll. Vielmehr sind sie mit der systematischen Gewöhnung an jedes Verhalten vorzunehmen, das wir im Endeffekt von ihm erwarten. Wie schon erwähnt, werden dabei einfache Handlungsfolgen (Übungen) mit immer gleichbleibenden Hör- und/oder Sichtzeichen (Signale!!!, keine Kommandos, keine Befehle) verknüpft, welche später zum Auslösen jener erwünschten Handlungen dienen.

Wie dabei vorzugehen ist, wird bei einem Orientierungs- und Grundausbildungskurs vermittelt.

 


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